Das Alphorn ist seine Leidenschaft

Markus Linder  und seine zum Teil designten Alphörner
Markus Linder und seine zum Teil designten Alphörner

Markus Linder spielt leidenschaftlich  Alphorn, zusammen mit seiner Frau Theres am Flügel  bildet er das Duo Linder-Alpiano mit vielen Auftritten in der ganzen Schweiz.  Linder-Music ist die Marke, die sich in der Musikszene einen guten Namen geschaffen hat.

 Bissig kalt ist es, Schnee liegt im Garten überall, aus dem Haus am Birkenweg dringt der charakteristische Ton des Alphorns ins Freie. Hier im Weiler „Weissenstein“, unterhalb von Meikirch, liegt die Alphorn-Oase des Musikers und Lehrers Markus Linder. Linder, 52, ist ein Profi durch und durch. Schon als 11-jähriger habe er Alphorn gespielt, sagt er. Unterrichtet habe ihn sein Vater. Ursprünglich lernte er Laborant und arbeitete auch in diesem Beruf, bis er sich in den 90er Jahren zum Musiklehrer ausbilden liess und sich voll der Musik widmete. Linder  gibt Schnupper- und Ausbildungskurse, arbeitet als Musiklehrer in Worb und Laupen und seine Leidenschaft gehört dem Alphornspiel. In Konzerten mit seiner Frau Theres, Piano, lässt er das Instrument vielseitig erklingen unter den Namen "Linder-Alpiano“. „Furioso Romantica“ heisst schliesslich die Familienformation mit Tochter Barbara, 25, welche Geige, Bassgitarre, Cornet und ebenfalls Alphorn  spielt und erst noch singt. „Wir bieten in den Konzerten einen Mix aus verschiedenen Stilen“, sagt Linder, vom Volkstümlichen, über Klassik, Gospel, Groove bis zum Pop. Die Kompositionen stammen zum Teil auch von seiner Frau Theres. Erfolgreich waren die Konzerte im Advent 2016 und weitere Aufführungen werden auch in diesem Jahr folgen.

 

Oase im Keller

 

Im unteren Stock des Hauses  hat Linder seine Alphorn-Oase eingerichtet. „Hier unterrichte  ich“, sagt Linder, und nimmt. die Alphörner von der Wand.  Zwei von den Instrumenten haben einen besondern Look, eines ist mit Leder umwickelt, das andere mit Fell. Alphorn Tuning nennt Linder dieses Vorgehen und hat auch spezielle Namen kreiert: Die „Waldfee“ ist mit dünnem Leder umwickelt. Es handelt sich um ein Pilotprojekt und ist  unverkäuflich. „Cowgirl“ heisst das Stück mit normalem Leder, und „St. Moritz“ jenes  mit dem Fuchsfell. Da kommen dem Betrachter  unweigerlich die Reichen und Schönen in den Sinn, die  sich  im Winter mit Felljacken präsentieren.

 

 Schnupperkurse

 

Das Alphorn findet immer mehr AnhängerInnen, die darauf spielen wollen. „Die Anfrage nach Kursen ist grösser geworden“, sagt Linder, zweifellos gehe eine gewisse Faszination von diesem Instrument aus. So organisiert er anfangs Jahr Schnupperkurse, die erfolgreich und meist ausgebucht sind.  Unterrichtet werden die Grundlagen des Alphornspiels, die Atemtechnik, die Tonerzeugung usw.  und selbstverständlich gehört dazu die Praxis. Der nächste Kurs beginnt am 18. Februar 2017 mit max. 6 Teilnehmern. Linder bietet für Interessenten, die weiter machen wollen, Kurse und Workshops an. Am Effizientesten sei es mit Einzellektionen zu beginnen und später dann in die Gruppen zu wechseln, erklärt Linder. Um erfolgreich zu sein, brauche es viel Training und nach gut 1-2 Jahren könne man eine einfache Melodie spielen. Auch hier gilt, Übung macht den Meister.  Seit rund 15 Jahren ist Linder als Leiter von Seminarien und Workshops tätig und kann auf über 20 Jahre Erfahrung im Unterrichten von Blechbläsern und Alphornspielern zurückschauen. In dieser Zeit hat er viele Jahre an den Alphorn-Kurswochen von Schönried und Bregenz als Lehrer unterrichtet.

                                                                                                                                                                          Urs  J. Huber,  Thalmätteler

 

 

 

Weitere Infos auf den Webseiten

 

www.alphorn-oase.ch   

 www.linder-music.ch

 

Alphorn-Oase.ch

Birkenweg 1

Weissenstein

3045 Meikirch

031 752 15 15 /079 785 35 29

info@alphorn-oase.ch